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Aug
Autor: Lars Bokel (lars.bokel[at]freenet.de)
Kategorie: Sonstiges
vom: 14. August 2009
Laut Budapester Zeitung planen die Budapester Verkehrsbetriebe Überwachungskameras in den öffentlichen Verkehrsmitteln einzuführen, da die Übergriffe auf die Fahrer stark zugenommen hätten. Allein im vergangenen Halbjahr wurden 48 solcher Fälle registriert, ein wirklich enormer Wert, der alarmierend wirkt. Datenschutzbeauftragte in Ungarn sagten, mit solchen Kameras würden die Persönlichkeitsrechte verletzt. Dem setzen die Verkehrsbetriebe entgegen, dass die Daten nur in den Kameras gespeichert und nach 72 Stunden wieder gelöscht werden.Die unnatürlich hohe Zahl der Übergriffe macht es zwingend nötig, mindestens eine Überwachungskamera pro Bus/Bahn zu installieren.


Nur so kann man abschrecken und die Fälle aufklären. In Deutschland funktioniert das sehr gut und niemand beschwert sich über das System. Wer nicht überwacht werden will, darf eben nicht mit den Verkehrsbetrieben fahren. Die Arbeit als Fahrer scheint in Ungarn einfach zu gefährlich, als das man hier kleinlich sein darf.Es gibt wesentlich schlimmere Verletzungen der Privatsphäre, z.B. dann wenn ganze Innenstädte wie im Vereinigten Königreich überwacht werden sollen. Hier kann man es kaum vermeiden überwacht zu werden und der Staat überschreitet eine empfindliche Grenze.


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