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Autor: Heiko Konradt (heiko.konradt[at]googlemail.com)
Kategorie: Internet
vom: 23. März 2010
Wein-Essig entsteht bei der Vergärung von Wein. Ursprünglich wird dieser Vorgang auch als Essiggärung bezeichnet. Der Prozess entsteht hierbei durch die Umwandlung von Alkohol mit Hilfe von Bakterien in Essigsäure. Der Säuregehalt des Wein-Essigs hängt von dem Alkoholgehalt des Weins ab. Wein-Essig wird aus originalem Trauben-Wein gewonnen, ein Brannt-Wein-Essig dagegen wird aus Brannt-Wein hergestellt. Die Qualität des Wein-Essigs hängt noch dazu ganz stark von der Qualität der Weine ab, aus deren er gewonnen wurde. Wein-Essig statt Wein trinken? Warum kann man anstatt Wein nicht auch Wein-Essig zu einem Essen verzehren? Es gibt roten, sowie weißen Essig zu kaufen, also abstammend vom Rotwein und vom Weisswein. Ähnlich wie bei den beiden Wein-Arten, ist der rote Essig-Wein etwas stärker im Geschmack als der weiße Essig-Wein. Essig-Wein wird gerne in der Küche verwendet, ob zur Herstellung von Soßen oder das Verfeinern von Salaten. Nicht nur in der Küche macht der Essig-Wein eine gute Figur, auch in der Medizin bewirkt er manche Wunder. So wurde Essig-Wein oft als Desinfektionsmittel für die Reinigung von Wunden genommen. Aber auch trinken, soll gesund sein und dem Körper von innen reinigen. Essig-Wein wirkt im Magen sehr beruhigend, wenn man beispielsweise eine schwere Mahlzeit zu sich genommen hat.


In vieler Herren Länder wird Essig-Wein sogar als Aperitif vor dem Essen angeboten, um so den Magen und den Appetit anregen. Ist Essig-Wein gesünder als Wein? Essig-Wein ist zum einen sehr verdauungsfördernd, denn Essig regt die Speicheldrüse zur erhöhten Sekretion an, was der Verdauung dann zugute kommt. Zum anderen sorgt Essig-Wein dafür, dass man durch die Einnahme der Säure, die Abbauprodukte schneller wieder ausgeschieden wird. Darüber hinaus sind im Essig-Wein wertvolle Aminosäuren und B-Vitamine enthalten. Anders sieht es da schon bei übermäßigem Genuss von Wein aus. Grundsätzlich sagt man ja, dass ein Glas pro Tag gesund sei. Trinkt man jedoch überdurchschnittlich mehr Wein, gewöhnt sich der Körper an daran, und der berühmte Brummschädel kann sich bemerkbar machen. Auf Dauer können wichtige Organe, wie die Leber, stark betroffen und geschädigt werden. Für manch einen mag die Vorstellung, Wein-Essig statt Wein vor dem Essen zu trinken, vielleicht blöd klingen und gewöhnungsbedürftig sein, doch eigentlich wäre es das Normalste der Welt. Wer bisher jedoch den Wein vor allem aus medizinischen Gründen getrunken hat, sollte öfter mal auf Essig-Wein umstellen.


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