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Autor: Anna Klein (partner[at]news.de)
Kategorie: Portale
vom: 28. April 2009

Fast jeder hat jetzt schon so einen Wlan Router. Er steht für problemloses und flexibles Surfen im gesamten Haus. Kabelsalat am Computer ist Adé. Medien wie Laptops, Notebooks oder Subnotebooks können flexibel genutzt werden. Leider wird die Internetverbindung nicht nur von Ihnen sondern auch für ihre Nachbarn oft genutzt. Und wenn die nicht immer einen guten Willen zeigen, kann das schon mal recht gefährlich werden. Denn das Surfen mit dem Wlan-Router sollte gut durchdacht sein. Die Technik eines Routers wird im folgenden grob erklärt.

 

Wer seinen DSL-Router sperrangelweit offen lässt, muss sich nicht wundern, dass man unter Umständen eine kostspielige Einladung an Angreifer schickt. Das Problem liegt an dem ungesicherten Netzwerk. Denn ohne gesichertes Netzwerk mit Passwort könnten Dritte unbemerkt alle Konfigurationen des Routers, die über die Web-Oberfläche zu erreichen sind, ändern. Bei einem Komplettgerät für Internettelfonie kann so ein Angreifer theoretisch alle Anrufe des Nutzers auf teure 0900er Vorwahlen umstellen.


Zudem wären aber auch sensible Informationen, wie die aus Kreditkartenzahlungen gefährdet.

 

Aus diesen Sicherheitsgründen ist es wichtig unbedingt bei der Konfiguration ihres DSL-Routers einen Passwortschutz einzurichten. Darüber hinaus ist es wichtig, während der Passworteinrichtung und der weiteren Passworteingabe keine weiteren Internetseiten offen zu halten, da sonst auf manipulierten Seiten das eigene Netzwerk von Hackern gestartet werden kann. Besonders betroffen wären ältere Routermodelle. Da sie den Besitzer nicht entsprechend über Einrichtungsassistenten oder per Handbuch vor der Gefahr warnen.

 

Auch auf ab Werk vergebene Standardpasswörter sollte man sich nicht verlassen. Sie geben keinen Schutz. Sie sind nämlich netzintern bekannt und stehen in jedem Handbuch. Als Problematisch gelten auch bestimmte Router, die Sitzungen auch nach dem Zugriff noch mehrere Minuten aktiv halten. So wie zum Beispiel die Fritz!Box von AVM. In dieser Nachlaufzeit ist der DSL-Router dem Angriff aus dem Netz schutzlos ausgeliefert. Auch wenn kein Webbrowser geöffnet ist und Sie keine Webseite besuchen, kann es zu einem Sicherheitsproblem kommen.




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