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Sep
Autor: Martin Weege (martin.weege[at]freenet.de)
Kategorie: Sonstiges
vom: 17. September 2009
In den vergangnen Monaten war die Videobüerwachung regelmäßig in der Presse vertreten. Sei es, weil gegen einen übermäßigen Einsatz von Überwachungskameras protestiert wurde oder weil nach einer üblen Gewalttat in München-Solln die Rufe nach Videoüberwachung wieder lauter werden. Die bayrische Innenministerin fordert diese, weil sie glaubt, dass man damit die Täter hätte abschrecken können.Doch hier sagen viele Experten und Kritiker: Überwachungskameras hätten diese brutalen Täter niemals abgeschreckt. Denn diese Jugendlichen haben ungeplant und im Affekt gehandelt.


Sie haben sich nicht darum gekümmert, ob um sie herum mehrere Zeugen die Tat beobachten. Daher würden solche Täter auch keinen Respekt vor Überwachungskameras haben. Einzig hilfreich wäre Sicherheitspersonal gewesen, das vor Ort direkt einschreiten kann.Auch die Demonstration in Berlin, die im September unter dem Motto "Freiheit statt Angst" stattgefunden hat, setzt sich dafür ein, nicht bei jeder Straftat gleich nach Überwachungskameras zu rufen, sondern das Geld lieber in bessere Ausrüstung und Ausbildung von Sicherheitspersonal zu investieren.


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