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Feb
Autor: Petra Haas (av[at]linkfair.de)
Kategorie: Telekommunikation
vom: 22. Februar 2010
Man weiß ihn oft nicht ganz richtig einzuordnen, aber er kommt einem irgendwie bekannt vor, der Begriff "Bundles". Es ist ein Anglizismus, stammt also aus dem Englischen, und heißt einfach "Bündel". Zur Zeit tauchen sie sehr häufig verbunden mit Handyverträgen in Mobilfunk-Shops und Online-Handygeschäften auf. Durch die neue Verkaufsstrategie, das Handy-Bundle, sollen neue Handy-Kunden angelockt werden. Was aber stellen diese Handy-Bundles wirklich dar? Wie es eigentlich abläuft, weiß jeder, der einen Handyvertrag hat. Man geht in einen Handy-Laden und wählt ein Handy und den dazugehörigen Handyvertrag aus. Für den jeweiligen Kunden soll bei diesem Vertrag natürlich dessen Bedürfnisse berücksichtigt sein. Welcher Handyvertrag letztendlich zu einem passt, sieht man, wenn man zwischen Leuten die viel telefonieren und Wenigtelefonierern unterscheidet. Ein Mobiltelefon, das beim Vertragsabschluss nur einen symbolischen Preis kostet, erhält man beim Abschluss des Handyvertrags zusätzlich. Weitaus mehr kosten würde dieses Gerät natürlich ohne Handyvertrag, aber die Kosten für das Handy Mobiltelefon werden einfach über den Handyvertrag refinanziert. Es ist heute niemand mehr mit einem Mobiltelefon zu locken, denn die Konkurrenz schläft nicht, da der Mobilfunkmarkt stark umkämpft ist. Um sich nun gegenüber der Konkurrenz im Handy-Markt durchzusetzen, müssen bessere Strategien her. Die müssen jedenfalls für den Handyanbieter und den Mobilfunknetz-Anbieter attraktiv sein, ganz besonders aber auch für den Mobilfunk-Kunden. Genau an dieser Stelle gelangen die so genannten Handybundles in das Spiel. Das Prinzip vieler Mobilfunk-Läden lautet hier nämlich: "im Bündel" verkaufen. Warum nicht begehrte und häufig gekaufte Artikel in einem Paket anbieten, wenn es die Attraktivität des Angebots und die Eventualität des Abschlusses eines Mobilfunkvertrags erhöht. Die Skepsis der Kunden ist dabei der einzige Minuspunkt. Angebote wie eine Nintendo Wii plus V, einen Handy Bundle LCD TV zuzüglich Handy oder andere Artikel zuzüglich Mobiltelefon, die man für Null Euro erhalten soll, diese Tatsache ist anscheinend nur schwer zu glauben.


Das mag zuerst einmal selbstverständlich wie eine Falle aussehen, doch der erste Anschein trügt. Zwar unter der Prämisse, dass bestimmte Verträge abgeschlossen werden, gibt es diese angebotene Ware wirklich, ohne irgend einen versteckten Haken, für Null Euro. Sozusagen bezahlt man einen teureren Grundpreis, der somit die Refinanzierung der Produkte im Bundle refinanziert. In jedem Fall lohnt sich für Leuten die viel telefonieren ein Bundle, für Leute die wenig telefonieren werden aber auch Handy-Bundles angeboten, die passen. Schließen Wenigtelefonierer aber einen hohen Mobilfunk-Vertrag ab, telefonieren aber so gut wie überhaupt nicht, dann wird ein Handybundle doch zum Nachteil. Die Bundleprodukte ohne einen Handyvertrag selbst zu kaufen, wäre in diesem Fall besser gewesen. Wenn also ein Kunde sein Telefonverhalten richtig abschätzen kann, dann ist der Abschluss für ein Handybundle eine schöne Sache. Wenn man also einen Laptop für 0 Euro haben kann, warum soll man dann ein paar Hundert Euro dafür ausgeben? Verschiedene Verträge der Mobilfunknetz-Betreiber T-Mobile, Vodafone, 02 oder E-plus werden von den Handyshops und Handyonlineshops in Kombination mit unterschiedlichen Handybundles angeboten. Man kann also jederzeit den Gerätepark aufstocken, da man jederzeit an ein Handybundle kommt. Man findet Portale im World Wide Web, die die besten Bundleangebote online präsentieren, weil sie das als ihre Aufgabe ansehen. Was die besten Bundleangebote angeht, wollen sie damit den Kunden stets auf dem Laufenden halten. Ein Mobilfunk-Vertrag ist deshalb heute schon einiges erheblich mehr wert als noch vor geraumer Zeit. Und die Bedenken ist nicht begründet, da man auch alle Geräte erhält, die in diesem Handy-Bundle zugesagt werden. Das Handy-Netz bei fast allen Handybundle-Verträgen kann man selbst wählen. Man sollte bei der Wahl der Vertragsart, da sie häufig schon fest gelegt ist, vorsichtig sein. Damit man nicht einen, nicht auf die eigenen Bedürfnisse ausgelegten Handy-Vertrag abgeschlossen hat.


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