19
Mai
Autor: Petra Haas (av[at]linkfair.de)
Kategorie: Sonstiges
vom: 19. Mai 2009
Nokia hat einen neuen Superlativ: mit 5-Megapixel-Kamera, zum ersten Mal bei Nokia auch mit Xenonblitz, HSDPA, WLAN, GPS, Musicplayer und Radio bietet es mehr als der bisherige Primus N95. Zwar etwas dick, aber ansonsten recht handlich und mit knapp 120 Gramm auch nicht sehr schwer. Etwas mehr Metall hätte dem Handy sicher nicht geschadet, aber trotzdem ist es sehr stabil und gut verarbeitet. 2 MB Speicher im MicroSD-Format, USB 2.0 und Klinkenbuchse bieten viele Möglichkeiten. Das Symbian-Betriebssystem verwaltet die N60-series Bedienoberfläche sehr komfortabel, man findet sich in den umfangreichen Menüs leicht zurecht. Die Tasten sind nicht gerade groß geraten, lassen sich aber doch gut bedienen. Das große Display liefert sehr gute Bilder und stellt sich beim Drehen des Handys aufs Querformat um. Die Kamera liefert sehr gute Bilder auch in der Dunkelheit. Auch der Autofokus arbeitet schnell und präzise. Zudem bieten zahlreiche Menüpunkte dem Fotografen eine gute Möglichkeit der persönlichen Bildeinstellungen. Und die Kamera ist schnell, auch beim Speichern. Der Musicplayer entspricht dem Nokia-Standard, was die Menüstruktur betrifft, ist also umfangreich auf den persönlichen Geschmack einzustellen und einfach zu bedienen.


Die Wiedergabe ist gut und dank des Equalizers auch auf den persönlichen Geschmack einzustellen. Das Radio hat einen sehr stabilen Tuner, dessen Frequenz man aber nicht fein abstimmen kann. Mit dem integrierten Lautsprecher wird das Handy sogar zum, allerdings nicht gerade lauten, Taschenradio. Die Internetfunktionen entsprechen denen der N-Serie, hier gibt es eigentlich nichts Neues. Das heißt, die Internet-Funktionen sind gut und umfangreich, die Darstellung auf dem guten Display lässt eigentlich nichts zu wünschen übrig. Und auch der Email-Client entspricht fast allen Anforderungen. Auch über das GPS-System lässt sich nichts Negatives sagen, außer dass Nokia die Navigationsführung für die neuen Nokias nur gegen Gebühr auf das Handy überträgt. Gut vierhundert Euro sind nicht gerade wenig, aber dafür glänzt das N82 aber mit sehr umfangreicher und guter Ausstattung. Viele technische Details lassen die Bedienung zum Kinderspiel werden und ermöglichen dem Nutzer die leichte Verwendung aller gebotenen Features.


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