Durch das gezielte Verformen dieser Zellen, schätzt man außerdem, versagende Körperorgane ganz oder teilweise ersetzen zu können. Anhand von neuen Studien sind schon bedeutende Fortschritte der Stammzellenbehandlung zu sehen. Als Beispiel konnte die Herzleistung von Patienten nach einem Herzinfarkt, durch die Spritzung von Stammzellen in den Herzensmuskel um bis zu 10 % maximiert werden. Bei Versuchen an Tieren mit an Muskeldystrophie leidenden Hunden konnte ebenfalls eine Minderung der Symptomatik verfolgt werden. Andere Studien werden kommen. Da die Nachfrage durch eventuelle Patienten stets stärker wird, bieten einige Betriebe jetzt eine Stammzelleneinlagerung an. Bei vielen basiert die Zelleneinlagerung auf Blut des Neugeborenen, um dem Kind im Nachhinein eine Stammzellenbehandlung mit „jungen" Stammzellen zu ermöglichen. Viele indessen verwenden ausschließlich Stammzellen aus der Haut, um bis zu diese im Krankheitsfall mit neuesten Varianten umzuprogrammieren und diese für eine Stammzellenbehandlung bereitzustellen. Die Stammzellforschung erfährt Zuwachs und öffnet ein gewaltiges Hoffnungspotential für Erkrankte, die sich darauf einlassen.
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